Ungeziefer im Garten

Ungeziefer im Garten: Die Gefahr sich im Garten bei der Gartenpflege eine Entzündung oder Infektion zu holen, ist nicht so klein wie man vielleicht glauben mag. Erdflöhe und Grasmilben, Zecken und Keime in der Erde können zu bösen Infektionskrankheiten und einer Sepsis führen!

Gartenpflege: Achtung Ungeziefer!

Beim Rasen mähen, Unkraut jäten oder bei der allgemeinen Gartenpflege kann es passieren. Ein Biss, ein Stich und man gibt nicht viel darauf. Erst das Jucken und Anschwellen der Hautstellen lässt uns aufmerksamer hin schauen.

Aber so lange es keine starken Schmerzen gibt, beobachten wir das ganze nicht genau. Das kann ein Fehler sein, denn viele Infektionen passieren im Garten bei ganz normalen und alltäglichen Arbeiten auf Beeten oder im Gras.

Mein Garten: Ungeziefer gratis!

Wenn es plötzlich sticht und juckt, dann kann es sein dass sich im Garten Ungeziefer wie Flöhe, Grasmilben, Zecken, Ameisen und andere Winzlinge breit gemacht haben. zuerst kaum wahrnehmbar, kann es zur echten Plage und Gefahr werden, wenn man sich nicht schützt. Mit den entsprechenden Arbeitsgeräten und Handschuhen kann man schon einiges abwenden, dennoch die Gefahr ist da.

Viele wundern sich oft nur über ein paar juckende Bisse die sich als rote Punkte zeigen und der Juckreiz mit dem Kratzen zunimmt. Es sieht harmlos aus, aber stört und durch das Kratzen wird es dick.

Grundsätzlich ist es auch keine all zu große Gefahr bei der Gartenpflege, wenn es sich nur um Stiche und Bisse handelt von Insekten wie Mücken oder kleinen Fliegen handelt. Dennoch muss man aufpassen, dass keine Erde oder Verschmutzung an die Hautstellen gelangt.

Das kann böse Entzündungen geben und sollten Milben, Zecken oder Flöhe die Verursacher sein, kann es auch zu gefährlichen bakteriellen Entzündungen kommen.

Die Gefahr im Garten – wer ist betroffen?

In unseren Breitengraden kann dieser Parasitenbefall von April bis Oktober auftreten und dann ist guter Rat teuer. Wenn dieses Ungeziefer erst einmal die ersten Pflanzen befallen hat, dann kommt es rasch zu einer weiteren Ansteckung und Verbreitung. Es kann Jeden treffen und viele Gartenfreunde merken es nicht sofort, wenn im Frühjahr oder bis zum späten Herbst Grasmilben im Garten auftauchen und Rasen und Pflanzen befallen.

Darum muss man aufpassen, wenn man merkwürdige rote stellen und Juckreiz nach einem Gartenbesuch feststellt. Da die Milben teilweise Pflanzenfresser sind, fühlen sie sich im Garten auch relativ wohl. Eine ganze Reihe von Hausmitteln mit denen man angeblich gegen diese Quälgeister vorgehen kann, helfen oft nicht zu 100%ig.

Grasmilben, Flöhe und Insektenschutz

Im Rasen kann die Grasmilbe, eine Milbenart massenhaft geben und jeder kann gebissen werden.Die Bisse und Stiche von Grasmilben sind denen bei Mückenstichen ähnlich.

Besonders an den Beinen und Füßen machen sich Milbenbisse mit starkem Juckreiz bemerkbar. Wer mit den Händen und ohne Schutz die Gartenarbeit verrichtet und zum Beispiel in der Erde wühlt, der kann sich sehr schnell eine Infektion dabei holen.

Auch beim Befüllen der Beete mit Mutterboden, können die Parasiten schon mit eingekauft werden. Dann verteilt man sie noch breit flächig und schon sind die Tierchen überall. Das macht es schwierig diese Garten-Parasiten wieder los zu werden und man braucht schon einige Tipps und Mittel bis das nachhaltig gelingt.

Übertragung auf Menschen und Tiere: Gefahr im Garten

Bekannt ist die starke Verbreitung und erhöhte Ansteckungsgefahr auch in der Erntezeit. Daher auch stammt auch die Bezeichnung Erntemilbe, der besonders in südlichen Gebieten benutzt wird.

Besonders in den letzten Jahren ist im südlichen Raum von Deutschland eine rasche und flächenmäßig starke Ausbreitung festzustellen. Ob es an den besonders warmen Sommerzeiten oder den milden Wintern liegt, kann man nicht genau sagen. Das Wetter spielt auf alle Fälle eine Rolle bei der Ausbreitung. Viele Grünflächen und Wälder sind dabei immer mehr betroffen als bebaute Stadtgebiete.

Haustiere im Garten – Fellkontrolle ist wichtig

Auch Haustiere die im Garten auslaufen, sind oft diejenigen die uns die Milben mit ins Haus und die Wohnung bringen. Wenn man nach der Gartenpflege, dem Rasen mähen oder Unkraut jäten Stiche, Bisse oder juckende Pusteln auf der Haut bemerkt, dann muss man unbedingt an Garten-Ungeziefer denken!

Wunden und Einstichstellen sollten desinfiziert werden, um gefährliche Infektionen und Entzündungen zu vermeiden! Man kann sich bei der Pflege von Rasen und der Gartenarbeit nicht 100ig schützen. Deshalb ist eine Alternative, mit natürlichen Mitteln gegen Parasiten und Insekten im Garten vorzugehen.

Wer im Garten auf natürliche Mittel setzt, was auch verträglicher für Umwelt und Mensch ist, der kann mit Neemöl-Produkten gute Erfolge haben. Ob flüssig oder in Pellet Form aber auch als Streupulver gibt es gute Naturprodukte die den Rasen vor zu vielen Parasiten und allerhand Ungeziefer schützen können.

Parasiten im Garten bekämpfen – Rasen und Beete untersuchen!

Fazit: Wer feststellt, dass im Garten Parasiten wie die Grasmilben auftreten, der kann die Schädlinge mit natürlichen Produkten wie Algenkalk bekämpfen. Wichtig ist es, bei Stichen die Hautstellen zu desinfizieren und die Ausbreitung im Garten zu verhindern, weil die Parasiten sich im Boden und im Gras wohl fühlen und vermehren.

Aufpassen und beim Auftauchen der typischen Symptome muss man etwas unternehmen und kann damit schlimme Entzündungen verhindern. Desinfizieren bei Stichen und Bissen, auch wenn keine Schmerzen auftreten. Falls man sich nicht sicher ist, ob es nun ein Floh oder doch eine Mücke oder Ameise war, lieber einmal mehr als zu wenig das Desinfektionsmittel benutzen. Den Juckreiz von Insektenstichen und Bissen kann man sehr gut mit einem Stichheiler lindern. Die Wärmefunktion wirkt sofort und sorgt schnell für Besserung.

Damit geht man auf Nummer sicher, dass es nicht zu einer schnellen Ausbreitung von Garten-Ungeziefer kommt. Auch die Gefahr einer Ansteckung von Tieren und Menschen ist aktuell. Aber man kann trotzdem sagen, Niemand muss Angst vor der Gartenpflege haben.

Wenn man aufpasst und sich mit Handschuhen bei Bodenarbeiten schützt und Auffälligkeiten der Haut nicht verharmlost, dann schützt man sich. Auch die regelmäßige Kontrolle und Auffrischung vom Impfschutz gegen Blutvergiftung, sollte nicht vergessen werden! Beim Auftauchen von unerwünschten Besuchern kann man mit Gegenmitteln den Rasen und die Beete behandeln.